Frieda
Groß, liebenswert und ganz schön clever
Frieda ist eines von zwei beeindruckenden ungarischen Wollschwein-Mischlingen. Zusammen mit Schweinchen hat sie eine besondere Geschichte hinter sich und durfte nach ihrem bisherigen Leben auf einem Biolandbetrieb auf der Alb auf zu uns kommen.
Ungarische Wollschweine wurden ursprünglich mit einem dichten Fell und einem kräftigen Fettpolster gezüchtet. Dadurch sind sie besonders gut dafür geeignet, auch im Winter draußen gehalten zu werden. Frieda und Schweinchen sind sehr große Schweine – und gerade wenn es ums Futter geht, sollte man ihnen mit dem nötigen Respekt begegnen. Die Hand sollte man deshalb nicht einfach ins Gehege halten.
Wer Frieda aber etwas besser kennenlernt, entdeckt schnell ihre liebenswerte und erstaunlich gelehrige Seite. Sie hört auf ihren Namen und kann sogar „Sitz“. Besonders gerne lässt sie sich bürsten. Dabei kann sie richtig entspannen und genießt die Aufmerksamkeit sichtlich. Auch Streicheleinheiten nimmt sie gerne an.
Ihre Geschichte ist eng mit der von Schweinchen verbunden. Schweinchen war ursprünglich ein kleines, schwaches Ferkel auf einem Biolandbetrieb auf der Alb. Die anderen Ferkel waren gestorben, sodass sie schließlich allein bei den großen Schweinen war. Damit sie nicht alleine bleiben musste und um ihr ein Leben jenseits des Schlachthofs zu ermöglichen, wurde sie gemeinsam mit Frieda gerettet. Frieda durfte mit auf den Lebenshof kommen und wurde damit ein wichtiger Teil von Schweinchen’s neuem Leben.
Heute können die beiden hier einfach Schweine sein: draußen leben, nach Herzenslust fressen, sich im Stroh oder Matsch vergnügen und vor allem in Sicherheit sein.

